The Blacklist und warum ich es abgebrochen habe.

Im Jahr 2013 kam die Serie The Blacklist raus. Mittlerweile sind es 104 Folgen in fünf Staffeln. Die Folgen der NBC Serie sind alle ca. 45 Minuten lang. In Deutschland wird diese Serie bei RTL ausgestrahlt und man kann sie bei Netflix schauen.



Inhalt:

Raymond "Red" Reddington (James Spader) ist einer der meistgesuchten Verbrecher der USA und steht eines Tages vor der Tür vom FBI. Daraufhin wird er festgenommen und er hat ein Angebot für das FBI. Er möchte mit dem FBI zusammen arbeiten und andere Kriminelle von seiner schwarzen Liste ausliefern, dafür will er nur mit Elizabeth Keen (Megan Boone) zusammen arbeiten.

Stärken:

Fangen wir bei James Spader an. Ich muss sagen, dass er den Raymond Reddington wirklich fantastisch spielt. Er strahlt eine unglaubliche Macht und Sicherheit aus. Er stellt sich damit in den Mittelpunkt und lässt den restlichen Cast in seinem Schatten stehen.

Die Story Idee ist grundsätzlich sehr interessant und vermutlich der Grund dafür, dass diese Serie doch so erfolgreich ist. Obwohl bei dieser Idee keinerlei Realismus vorliegt.

Darüber hinaus finde ich die Stimmung stark, was allerdings daran liegen könnte, dass es mich immer wieder an Person of Interest erinnert. Visuell und vom Aufbau her erinnern die beiden Serien sehr aneinander.

Schwächen:

Der restliche Cast neben James Spader steht einfach zu sehr im Schatten und kann sich schauspielerisch nicht mal ansatzweise in den Vordergrund spielen. Dadurch verliert die Serie sehr, da es einer One-Man-Show ähnelt und keinem Cast.

Die Entwicklung der Geschichte ist sehr bedenklich und gleicht unglaublicher Banalität. In den Staffeln die ich gesehen habe, war die Geschichte erschreckend vorhersehbar. Die größten Geheimnisse waren dem Zuschauer bei der ersten Erwähnung sofort klar und haben die komplette Spannung damit versiegen lassen. Die Zuschauer werden dennoch für dumm verkauft und scheinbar offensichtliche Fakten werden immer wieder versucht ablenkend zu verstecken um am Ende als Wahr darzustellen. Leider hat sich das immer wieder wiederholt.

Die Technik ist enttäsuchend. Die Actionszenen haben ein niedriges Fernseh Niveau. Natürlich ist The Blacklist eine Fernseh Produktion, doch wenn die Qualität der Action Szenen an Alarm für Cobra 11 erinnern, ist es ein Qualitätsstandard, der nicht akzeptabel ist.

Fazit:

Ich habe The Blacklist in der zweiten Staffel abgebrochen und bin darüber traurig, dass diese doch sehr interessante Serienidee so schwach umgesetzt und entwickelt wurde. Ich kann mir den Erfolg nur damit erklären das man diese Serie Abends zum entspannen schaut, ohne einen Anspruch an eine gut ausgearbeiteten Story. Ich verstehe auch das diese Serie von James Spader Fans geschaut wird. Ohne seine außerordentliche Schauspielerleistung hätte diese Serie bei mir vermutlich Folge eins nicht überstanden. Im Endeffekt bin ich echt enttäuscht und es kommt selten vor, dass ich eine Serie abbreche, doch The Blacklist hat mich mit dieser banalen Story echt dazu gezwungen.

Cheers!

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